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[Weg] Beginn einer Reise

#21
Ariane legt die halb verarbeiteten Kaninchen zur Seite, steckt das blutige Messer ein und steht auf, um zu erkennen, was den Tumult mit sich bringt.
Als sie durch verschiedenste Rufe die Situation begreift, eilt sie ebenfalls zum Fluss, um den Umstehenden zur Hand zu gehen und Donnato aus dem Wasser zu ziehen.
Sie stellt sich neben Mahammud und unterstützt ihn bei seinem Vorhaben.

#22
Während sie noch versucht, einen genaueren Blick auf das Geschehen zu erhaschen, wird Elvira von dem stolpernden Kalifaten erfasst und mit ihm zu Boden gerissen. Sie gibt einen gequälten Schrei von sich, während sie versucht, sich aus dem Gewirr der Schriften zu kämpfen.

"Argh meine Hüfte! Verdammter Kalifate, willst du mich umbringen, nachdem ihr schon in den Kreuzzügen ordenlich Prügel bezogen habt, he? Ohne dieses Bettlaken um den Kopf würdest du vielleicht auch sehn, wohin du stolperst!"

Noch am Boden sitzend greift Elvira nach einem Buch mit möglichst schwerem Einband und wirft es nach Buji Beg. Dann rappelt sie sich unter großem Gestöhne weiter auf.
[Bild: 8lTSvmO.gif]

#23
Jacque blickt eine Weile lang gelangweilt in den leeren Topf und reibt sich den knurrenden Magen. Als er Geräusche vom Fluss hört, wittert er seine Chance sich als Held zu beweisen! Möglichst elegant und männlich eilt er zur Stelle des Ereignisses. Während er läuft kündigt er mit lauter Stimme an:

"Meine Damen, meine Damen! Keine Grund 'ysterisch zu werden, isch, Jacque Rosiatello, bin 'ier zur Stelle!"

Als er bei dem bewusstlosen Mann ankommt, entgleist sein Gesicht komplett. Zögerlich würde er jedoch Ariane und Mahammud dabei helfen die armseelige Gestalt aus dem Wasser zu retten.

#24
Mit vereinter Kraft packen Mahammud, Jacques und Ariane den Körper des langsam davontreibenden Donnatos. Sabieto schnauft bereits hart, sein Herzschlag pocht stärker, als die Kanonenschläge bei der Belagerung von Jeorgina!

Mühevoll und angestrengt zieht die versammelte Menge dichtgedrängt und siehe da - Donnato wird Stück für Stück gen Ufer gezogen, bis sein Körper rücklings auf dem Gras liegt. Er ist völlig durchnässt und sichtlich bleich im Gesicht. Selbst Laien erkennen, dass er eine große Menge Wasser geschluckt haben muss und dringend Hilfe bedarf.

Sabieto lässt sich zu Elvira, Buji Beg und dem Pater ins Gras fallen. Schwer keuchend wischt er sich über die Stirn, ungewiss, was seinen Freund getroffen haben mag.
Der Pater spricht leise Flüche aus, als er sich zumindest langsam wieder aufrafft, sechs Schritte zurücklegen kann und dann wieder vor Trunkenheit aufs Maul fliegt.

Auch Giovanni scheint die Szenerie nicht mehr kalt zu lassen, er klettert von seinem Wagen herunter und gibt Anweisungen.
"Jetzt helft doch mal einer den Gefallenen auf, sí! Und drückt ihm auf die Brust, jaja, bis alles Wasser aus ihm heraus ist. Und sowas am Frühen Morgen, aiaiai, sí,sí, heiliger Cador. Aber wehe ihr vernachlässigt das FRÜHSTÜCK!"

Alyssa erreicht kurz darauf auch die Wagenkolonne. Die Pferde wiehern sie an.
[Bild: giphy.gif]

"Nicer Cock, Schussi" - Christian, 06.12.2019

#25
Alyssa streicht den Pferd über den Nasenrücken um es zu beruhigen und blickt sich um und als Sie Donnato so bleich am Boden liegt eilt Sie zu Giovanni und kniet sich runter und nimmt Ihre Tasche von der Schulter. "Ich bin Medici" sagt die Vermummte leise mit szemäaischen Dialekt. Sie würde Donnato den Kopf überstrecken und den Puls und die Atmung prüfen. Die Anwesenden bis auf Donnato und Giovanni blendet sie erstmal komplett aus. Sie würde dann mit würde versuchen ihn das Wasser heraus zudrücken und zieht den Mundschutz runter um ihn Mund zu Mund zu beatmen. Dieses Vorgehen würde sie öfters wiederholen und schauen ob Donnato darauf reagiert. 

#26
Nachdem er dann so weit und Donnato erfolgreich mit herausgezogen war, wurde deutlich, dass auch Mahammud sichtlich erschöpft ist. Er setzt sich neben Sabieto und betrachtet sorgenvoll, wie Alyssa versucht, Donnato zu helfen.

Er bleibt so lange im Gras sitzen, tatenlos, bis er Giovanni hört, der wiederum brüllt, dass sie das Frühstück nicht vernachlässigen sollen. Als er das hört, erhebt er sich langsam und schnaufend, um dann danach ohne Direktive durch die Gegend zu rennen. Erst zum Feuerholz, wo er prüfend das Feuer mustert, dann zu dem ausgenommenen Kaninchen, wo er wohl kurz stehen bleibt, bevor er dann seinen Kopf schüttelt und weiter zu Giovanni stapft, um diesen mit einem fragenden Blick zu bedenken. Anschließend schließt er den Kreis mit der letzten Sehenswürdigkeit, Donnato und Alyssa, bis er wieder beim Feuer ankommt und die Runde von Vorne beginnt.
[Bild: lielCIq.gif]

#27
Kari zucken die Hände, gerne würde er mit anpacken, doch da so viele große Leute rumstehen und die einen oder anderen auch aktiv etwas tun, hält er sich zurück. Schließlich haben sie den armen Kutscher herausgezogen und ein seltsamer Kerl versucht doch glatt, den armen bewußtlosen Donnato zu küssen!

Du musst ihn an den Füßen aufhängen und das Wasser rauslaufen lassen!“ schreit er, aber  Kinder werden immer ignoriert, so erwartet er es jedenfalls und als er Sabiato Frühstück brüllen hört bemerkt er seinen eigenen rumpelnden Magen.

Die Kaninchen liegen noch roh rum, da wird das Frühstück sicherlich noch dauern. Zielstrebig geht er auf den Wagen mit den Vorräten zu, springt rauf und schreit:

Was soll ich denn bringen für das Frühstück?

Dabei wandert ein Apfel und ein Stück Brot von gestern in die weite Hosentasche, unbemerkt, so hofft er.

#28
Ariane wischt sich ein paar Schweißtropfen von der Stirn, nachdem sie mit den beiden anderen Donnatos Körper aus dem Wasser gezogen hat. Einige Momente gönnt sie sich, um zu Atem zu kommen. Währenddessen beobachtet sie die vermummte Gestalt, die sich am halb Ertrunkenen zu schaffen macht. Als sie sich etwas erholt hat, steht sie auf und kehrt zum Feuer zurück, nimmt einen Schluck aus ihrem Wasserschlauch und greift nach den Kaninchen. Sie klopft ihnen etwas Erde vom Fell und fährt dann fort, sie mit dem Jagdmesser zu verarbeiten.

#29
Als Alyssa neben Giovanni tritt, rümpft dieser zunächst nur die Nase, fragt aber kurz darauf:
"Aha. Ein Heilkundiger? Nein, eine Heilkundige, sí? Na dann sieh mal zu, dass du den guten Donnato wieder zum Stehen bekommst. Ansonsten erscheint mir der Hinweis vom kleinen Kari doch recht sinnvoll! Einfach Kopfüber aufhängen, so wie das Wasser reinkam, muss es ja auch wieder rauskommen, sí?"

Donnato  keucht im Wesentlichen eher schwer vor sich hin. Jedem Atemzug folgt ein keuchendes Hüsteln. Alyssa beginnt anschließend auf Donnatos Brust herumzudrücken, ihr kommt sogar ein wenig Wasser entgegen! Anschließend legt sie ihre Lippen auf den im Delirium befindlichen Donnato und versucht diesen zu beatmen. Nach jedem Stoß Luft erholt sich das Keuchen zwar ein wenig, das starke Hüsteln bleibt aber während der Beatmungsversuche - und auch danach - bestehen.

Dem umherirrenden Mahammud raunt Giovanni kopfschüttelnd etwas hinterher:
"Sí, was machst du irrer Muskelmann da? Selbst der kleine Junge macht sich nützlicher, als du und trägt schon Vorräte herbei, ai?!

Anschließend erwidert er gen Kari:
"Zum Feuer, stell es auf die große Kiste dort, sí, dann kann sich jeder bedienen, sobald wir ein schönes Süppchen gemacht haben."

Ariane vollendet nach ihrem Einsatz an der Rettungsaktion geschickt das Zerlegen der Kaninchen. Die Innereien wurden feinsäuberlich von Fleisch und Fell getrennt. Sie hat sich dabei nur ein wenig mit dem wenigen Tierblut besudelt.
[Bild: giphy.gif]

"Nicer Cock, Schussi" - Christian, 06.12.2019

#30
Alyssa scheint das Nase rümpfen gewohnt zu sein und begegnet diesem daher recht neutral, da ihr Patient mehr Aufmerksamkeit erhält. "Si, das bin ich. Ich gebe mein Bestes." meint sie zu Giovanni. Sie blickt kurz zu dem Jungen "Der Junge scheint einen wachen Geist zu haben." Ihr sorridianisch ist von ihrem Dialekt stark durchzogen.

Als sich das Keuchen beruhigt wirkt sie zufrieden und würde Donnato auf die Seite drehen und ihm bei seinen Hüsteln auf den Rücken klopfen damit er das Wasser ausspuckt, sollte das nicht den erwünschten Effekt haben, würde sie ihm dazu bringen das viel zu viel geschluckte Wasser zu erbrechen. "Das wird wieder" sagt sie ruhig zu ihm. Sie würde ihn immer wieder Pausen geben und wenn nötig es wiederholen.



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